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Teil 4/4: Qualitätsmerkmale in Dialogbüchern

Aptum – Erforderliche Anpassungen

Es liegt in der Natur der Sache, dass Synchronfassungen aufgrund der Differenz, die sich zwischen Lippenbewegungen und Synchrontext ergibt, nicht mit dem Original kongruent sein, sondern sich diesem höchstens asymptotisch annähern können. Umso wichtiger ist es, diesen offensichtlichen Mangel in der Synchronarbeit weitestgehend zu vertuschen, und so den Zuschauern eine größtmögliche Immersion bieten zu können.

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Teil 2/4: Qualitätsmerkmale in Dialogbüchern

Perspicuitas – Eindeutig und nachvollziehbar

Während der Übersetzung des Dialogbuchs ist stets eine gewisse sprachlich-kulturelle Wachsamkeit des Autors gefragt. Denn neben Texten, die wortwörtlich so gemeint sind, wie sie gesprochen werden, gibt es diverse Redensarten und geflügelte Worte, für die eine sinngemäße Entsprechung gefunden werden muss. Das ist auch dann der Fall, wenn zum Beispiel eine Spitze oder Beleidigung im englischsprachigen Raum als wesentlich schlimmer empfunden oder auf andere Art gebraucht wird, als hierzulande.

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Ursprünge der Filmsynchronsation

Nie war die Lokalisation von Filmen so leicht wie zu Zeiten ihrer Geburt. Stummfilme aus aller Welt konnten problemlos importiert und verstanden werden; eingeblendete Texttafeln ließen sich leicht austauschen. Im Zuge der Einführung des Tonfilms waren die Verleiher mit neuen Hürden im Export ihrer Filme konfrontiert.

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